Israel-Deutschland: Ein internationales Geschichtsprojekt








Montag 01.10.07


Abreistag: "9.30 Treffen Epiphanias" stand im Programm. Zum Glück war Herr Schmidt-Ehmcke gnädig mit uns und wir trafen uns trotzdem noch müde von Vortag um 10 Uhr in den Gemeinderäumen. Alle waren pünktlich, nur Franzi kam ebenfalls etwas erschöpft dreinblickend samt den Zwillingen Shir und Mor eine halbe Stunde später an.





Wir setzten unsere Gruppenarbeit fort, sprachen über die Dramaturgie der Radiosendung und über die Erwartungen der Israelis an das Projekt. Wir merkten , dass diese sich sehr von unseren unterschieden, aber wir befanden das nur als bereichernd. Um 12 Uhr ging es schon wieder los. In der ''Villa Ten Hompel'', ein ehemaliges Gestapo Quartier und heutiges Museum, besuchten wir eine Ausstellung zum Thema "Wiedergutmachung". Alle drängelten sich um die Vitrine mit dem alten Ausweis Marga Spiegels. Danach gab es endlich Fleisch. Zwar nur Huhn, aber die Jungen waren hellauf begeistert "nicht mehr so ein Kaninchenfutter". Frisch gestärkt wurden die Ideen des Vormittags verfeinert.

Langsam und schmerzlich wurde uns bewusst, dass das Ende des Austausches kurz bevor stand. Zum Abschied spielten wir noch einige Spiele, sangen, umarmten uns, hatten Spaß. Leider mussten wir dann um 16.30 Uhr in den Bus zum Flughafen steigen. Ein letztes Mal wurde gesungen und gespielt. Tränen flossen, aber wir trösteten uns mit dem Gedanken auf ein baldiges Wiedersehen in Israel. Schweren Herzens mussten wir uns verabschieden und stiegen nun alleine in den Bus, aber auch mit dem Gefühl freudiger Erregung das Land unserer neuen Freunde in ein paar Monaten für uns zu entdecken.