Endlich geht es los !! Das dachten wir alle, als wir uns tief in der Nacht um 3.00 Uhr am Bahnhof trafen. Auf ins gelobte Land, da wo es wärmer ist als hier in Deutschland, auf ins Ungewisse, ins Land, das wir nur aus dem Fernsehen kennen, auf geht es, lasst uns loslegen und Israel kennen lernen.
Nach zweistündiger Busfahrt waren wir auch schon am Flughafen Köln-Bonn und gaben unser Gepäck ab und konnten nach mehreren Sicherheitskontrollen endlich ins Flugzeug steigen.
Während des Fluges holten einige ihren Schlaf nach, andere verbrachten die Zeit mit Lesen oder genossen den Ausblick über den Wolken.
Dann, nach sechsstündigem Flug, hatten wir es geschafft. Israel, besser gesagt, Tel Aviv war in Sicht. Alle strahlten vor Freude und konnten es kaum erwarten, endlich die Israelis wieder zu sehen.
Doch erst mal durften wir eine halbe Stunde am Einreiseschalter warten, doch das war ein Klacks für uns, viel zu groß war die Freude auf Israel, Geschichte, Freunde und Sonne.
Wir gingen heraus in die Empfangshalle, alle in unseren schönen blauen Israel-Shirts, und wurden super nett und toll von den Israelis mit Plakaten und Schildern empfangen.
Nachdem jeder jeden mit einem "SHALOM" begrüßt hatte und die Freude auf beiden Seiten über die kommenden zwei Wochen riesig war, ging es los ab in die Familien - schließlich war Samstag, also Sabbat, und da gibt es immer ein großes Familienessen in jeder israelischen Familie.
Der erste Eindruck aus dem Auto von Israel war super schön. Das ansonsten karge Land, so unsere Vorstellung, war grün und voller Leben. Die Sonne tat den Rest, sodass wir alle vollends begeistert waren.
Nach dem leckerem Essen in den Familien trafen wir uns zum ersten Mal auch schon am Strand, um miteinander zu reden, zu lachen, den Strand zu genießen und natürlich den wunderschönen, aber leider sehr schnellen, Sonnenuntergang zu sehen.
Das war ein toller, schöner, ereignisreicher Tag, so die allgemeine Reaktion, wobei bei vielen auch langsam die Müdigkeit zu sehen war.
Also ging es zurück "nach Hause" ins Bett, um am nächsten Tag fit und ausgeschlafen Rishon-Le-Zion kennen zu lernen und am Projekt zu arbeiten.