Israel-Deutschland: Ein internationales Geschichtsprojekt








Freitag, 28. März 2008




Am letzten ganzen Tag unserer erlebnisreichen Reise standen wir mit gemischten Gefühlen auf. Natürlich freuten wir uns auf den Tag aber der Abschied von diesem wunderbaren Land wurde uns schmerzlich bewusst. Trotzdem genossen wir das Frühstück in der traumhaften Unterkunft am See Genezareth und fuhren bald darauf mit dem Bus in Richtung der Vermehrungskirche. Dort schwammen passender Weise Fische in einem Teich im Vorhof. Weiter ging es zu einer Ausgrabungsstätte eines Dorfes, in dem die Mutter Petrus' gelebt haben soll und Teile einer sehr alten Synagoge zu sehen sind, deren Fundamente vielleicht noch zu der Synagoge gehören, die Jesus kannte.

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In der schönen Atmosphäre am Ufer des Sees formulierte Christoph Schmidt- Ehmcke einige schöne und andächtige Worte über Jesus, der in dieser Gegend seine Jünger berief, und über unsere Reise, die auch bewusst machen sollte, dass von hier aus die Botschaft von der Liebe, gegen allen Hass, ausging.

Später verschlug es uns vollkommen die Worte. Wir waren durch die wunderschöne Natur auf kleinen Pfaden entlang eines Flusses, der den Jordan speist, gewandert und an einem prachtvollen Wasserfall angekommen.

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Ein Stück weiter, am Ufer des Flusses, war, so fanden wir, die perfekte Stelle für ein besonderes Ereignis: eine Taufe. Ein Mitglied unsere Gruppe, Elsa, wollte sich in diesem heiligen Land an diesem besonderen Fluss taufen lassen. Die Zeremonie war außergewöhnlich

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und wunderbar - einen besseren Abschluss für unsere Reise hätte man sich nicht wünschen können!


Das fand offensichtlich der Himmel auch, denn er zeigte uns etwas, das wir noch nie gesehen hatten: einen kreisrunden Regenbogen um die Sonne, ein Halo.

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Nach einer kurzen Stärkung machten wir uns auf den Weg zurück nach Jerusalem durch das Westjordanland, vorbei an Jericho. Am Jaffator angekommen beeilten wir uns, zum Hospiz zu kommen und uns frisch zu machen, denn auf uns wartete ein leckeres Abschlussessen. Nur Kaltes wurde serviert, denn es war ja Sabbat. Das Allertollste aber war der Blick aus dem Fenster des Restaurants. Ein traumhafter Blick über Jerusalem bei Nacht, den wir nach dem Essen auch noch vom Dach aus haben konnten. Mit vollem Magen und vollem Kopf, prall gefüllt mit tollen neuen Erlebnissen, Eindrücken und Erfahrungen genossen wir den letzten Abend in Israel in vollen Zügen.

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Diese Reise werden wir wohl nie vergessen!