Israel-Deutschland: Ein internationales Geschichtsprojekt








Seminar mit Johannes Wentzel


Auf Bitten von Chr. Schmidt-Ehmcke stieß Herr Wentzel, ein freier Medienpädagoge, zu einem unserer Treffen hinzu. Zunächst erklärte er uns, wie eine Radiosendung aufgebaut ist. Wir erfuhren zum Beispiel, dass wir einen Großteil der Sendung, nämlich ungefähr die Hälfte der Sendezeit, für das Einspielen von Musik einberechnen müssen. Für das Senden von Interviews, Berichten, Erklärungen usw. bleibt also nicht allzu viel Zeit. Hierbei sollten wir außerdem beachten, dass die einzelnen Wortbeiträge nicht zu lang sind, da der Zuhörer sonst möglicherweise nicht mehr zuhören kann und den Sender wechselt.

Den Schwerpunkt legte Herr Wentzel allerdings auf Ratschläge für ein gelungenes Interview. Da wir alle Gespräche mit den ,,Rettern'' aufnehmen wollten, kamen uns die Tipps des Experten natürlich sehr recht. Schnell wurde uns klar, dass ein Interview nicht eine unvorbereitete Aufnahme von O-Tönen sein darf. Die Fragen müssen gut überlegt, frei vorgetragen und vor allem so gestellt sein, dass der Interviewpartner nicht nur mit ,,ja'' oder ,,nein'' antworten kann. Außerdem ist die Gesprächsatmosphäre zu beachten, man soll sich Zeit nehmen und Pausen zulassen. Mit dieser Vorbereitung konnten wir uns dann anschließend auf den Weg machen, um unseren Interviewpartnern "Löcher in den Bauch" zu fragen.